Vampire in Caeran

Definition

Der Biss und die Verwandlung:

 

Allein mit dem Biss ist es nicht getan. Nur weil man von einem Vampir gebissen wird, heißt das nicht, dass man sich deswegen genauso in einen verwandelt. Es müssen einige Dinge gegeben sein. Zum einen muss das Opfer, das gewandelt werden soll, kurz vorm Tode stehen. Das bedeutet in den meisten Fällen, dass ein Vampir jenem fast das komplette Blut aussaugen muss. Fast! Ein geringer Teil muss im Opfer bleiben, ansonsten ist es auf jeden Fall tot! Schafft das der Vampir so weit, muss das Opfer selbst dann das Blut des Vampires trinken. Dafür ist nicht viel erforderlich. Ein paar wenige Schlücke, ein paar Tropfen, das reicht schon, um die Wandlung in Gang zu setzen. Die Enzyme des Vampirblutes breitet sich dann im Körper des Opfers aus, welches dadurch unglaubliche Schmerzen erleiden wird. Ein Vampir zu werden, ist kein Zuckerschlecken. Man kommt sich vor, als würde man von innen heraus brennen. Die Schmerzen sind unglaublich, kaum erträglich, so dass das Opfer fast immer den Wunsch hegt lieber zu sterben, als noch länger den Schmerz ausgesetzt zu sein. Der Körper wandelt sich bei dieser Prozedur. Das Herz wird langsamer. Der Körper wird kälter. Das Opfer wird sich vor Schmerz krümmen und glauben es geht durch die Hölle. Keine wirklich schöne Vorstellung, zumal das alles mehrere Stunden bis Tage andauern kann ehe es soweit vollbracht ist. Manche Opfer gehen daran zu Grunde. Der Organismus muss sich dabei an die neue Lebensform gewöhnen. Ein Vampir ist nicht untot! Aber sein Herz und sein Inneres arbeitet ein ganzes Stück langsam. Außerdem ist sein Blut nicht mehr in der Lage sich zu regenerieren.

 

 

Vererbung - Kinder

 

Geht das? Funktioniert das? Können Vampire Kinder zeugen? Natürlich. Warum auch nicht? Schließlich leben sie wie jedes andere Lebewesen auch. Auch ihr vampirisches Gen wird vererbt, so dass es reinblütige Vampire bis heute gibt. Denn Tatsache ist, dass die Reinblüter ungern einen Menschen verwandeln, weswegen es kaum gewandelte Vampire gibt. In der Hinsicht kann man sie wohl als eitel betrachten.

 

 

Stärken und Schwächen

 

Die Sinne sind viel schärfer als die eines Menschen. Die Augen scheinen alles viel deutlicher wahrnehmen zu können, die Nase erkennt Gerüche, die Ohren hören noch so jedes kleine Geräusch. Zudem sind Vampire viel kräftiger als Menschen. Allein ihre Sprungkraft ist außergewöhnlich. Daher kommt wohl auch das absurde Gerücht, dass Vampire fliegen können. Das ist allerdings falsch. Sie können sehr gut springen, aber sind nicht fähig zu fliegen. Ihre hohe Schnelligkeit ist legendär. Auch wandeln sie sich nicht in irgendwelche abnormalen Gestalten, Fledermäuse oder ähnliches.

Die Schwächen: Knoblauch ist vollkommener Unfug. Wenn Vampire wöllten, könnten sie Knoblauch essen und würden daran nicht zu Grunde gehen. Weihwasser ist ebenso wirkungslos. Kritischer wird‘s beim reinen Silber. Genauso wie Werwölfe anfällig auf dieses Metall sind, kann man auch Vampiren großen Schaden mit reinen Silberwaffen zufügen. Silber brennt in der Wunde. Zudem verhindert das Silber die Selbstheilung der Verletzung. Dadurch kann es wochenlang dauern bis sie verheilt ist (dann nicht immer komplett), wenn sie nicht vorher gereinigt worden ist.

Die größte Schwäche ist aber noch immer das Sonnenlicht. Kommen sie damit in Berührung, verbrennen Vampire nicht auf der Stelle. Aber es schadet ihnen auf Dauer, wenn sie keinen Sonnenschutz wie Sonnencreme auftragen. Man kann sich das wie eine starken Sonnenallergie vorstellen. Die Haut wird rot wie bei einem Sonnenbrand, aber je länger der Vampir ungeschützt im Sonnenlicht wandelt, desto mehr verbrennt seine Haut, das kann bis zu den Knochen reichen. Anderes Licht, wie vom Feuer, ist nicht schädlich für sie. Nur das Sonnenlicht.

 

 

Blutdurst

 

Vampire werden vom Blut angelockt. Sie benötigen es, damit sie weiter existieren können, da ihr eigener Körper nicht in der Lage ist, das Blut zu bilden. Es kann auch einmal vorkommen, dass ein Vampir süchtig nach dem Blut einer Person wird. Wenn dem so ist, kann man sich darauf einstellen, den Vampir öfters vor seiner Haustür zu treffen, als einem lieb ist. Freiwillige Opfer sind theoretisch immer begehrt. Schließlich ist‘s nicht so einfach immer an das kostbare Blut der Menschen zu kommen. Natürlich kommt es auch vom Charakter des Vampires an. Manche lieben die Jagd abgöttisch, so dass sie ihre Opfer verfolgen, ihnen Angst einflößen, ehe sie brutal über dieses herfallen. (Was in dieser Welt kaum noch gemacht wird. Ja, die Zivilisation hat auch die Vampire eingeholt.) Andere spielen allzu gern mit ihren Opfern, andere sind von alledem gelangweilt und sehen es nur als Nahrungsaufnahme an und bringen es schnell hinter sich. Da hat wohl jeder seine eigne Methode. Am einfachsten ist es wohl sich Blutkonserven zu besorgen oder gleich tierisches Blut zu trinken.

In der heutigen Welt von Caeran ist die Jagd auf Menschen eine Seltenheit geworden. Die Vampire sind beinahe noch zivilisierter als die Werwölfe. Obwohl Werwölfe offen in der Gesellschaft leben während Vampire teilweise im Hintergrund agieren.